Hans-Dieter Gronemeyer

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27356 Rotenburg

 

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 Schießsportverein Rotenburg (Wümme) e.V.

Gruppenbild auf dem Gelände des Heimatbundes

Schießsportverein Rotenburg (Wümme) e.V. von 1976

Die Gründungsversammlung für den Schießsportverein „Lent-Kaserne“, wie sich der Verein zunächst nannte, fand am 21. Januar 1976 in der Lent-Kaserne in Rotenburg Wümme statt. Es waren hier stationierte Soldaten mit ihren Angehörigen, die den eingetragenen Verein gründeten, um mit der Bundeswehr einen Vertrag über die Mitbenutzung der Kasernenschießanlage abschließen zu können. Er wurde am 20. Oktober 1976 in das Vereinsregister beim Amtgericht Rotenburg eingetragen. Zum 1. Vorsitzenden wurde Hans-Dieter Gronemeyer gewählt, der das Amt bis zum heutigen Tag ausübt.

Auf Beschluß der Mitgliederversammlung wurde auf Uniformen und Fahnen verzichtet, es wurde lediglich eine Schießweste mit dem Vereinsemblem für gemeinsame Auftritte beschafft.

Der Grund, in Rotenburg einen zweiten Schießsportverein zu gründen, war das Interesse an historischen Waffen und der Wunsch mit Schwarzpulver zu schießen. Diese Sparte des sportlichen Schießens war zu der Zeit in den Schützenvereinen noch nicht so bekannt wie heute. Wir konnten auf herkömmlichen Vereinsschießständen mit unseren großkalibrigen Waffen auch nicht schießen und so verstanden wir uns nicht als Konkurrenz zum bestehenden traditionellen Schützenkorps Rotenburg e.V. von 1818, sondern als Ergänzung.

Das Interesse am Vorderladerschießen war so groß, daß sich der Verein 1979 auch für zivile Mitglieder öffnete und dieses auch durch eine Namensänderung dokumentierte, er hieß fortan Schießsportverein Rotenburg (Wümme) e.V. Der Verein führt Meisterschaften in den Disziplinen Perkussionsrevolver, Perkussionsgewehr und Zentralfeuerpistole durch . Könige werden im Schießsportverein Rotenburg nicht ausgeschossen, diese Wettbewerbe führt nur das Schützenkorps Rotenburg von 1818 durch.

Im Jahre 2001 feierte der Verein auf dem Schießstand in der Lent-Kaserne mit vielen Gästen und einem Schießen um die Jubiläumsscheibe sein 25jähriges Bestehen.

Wegen der geringen Standkapazität war die Mitgliederzahl durch Vereinsbeschluß auf 30 beschränkt, dieser Beschluß wurde inzwischen aufgehoben und zur Zeit betreiben 31 Aktive das Schießen mit Pulver und Blei.

2006 hat die Bundeswehr die Nutzung des Kasernenschießstandes aufgegeben und den Schützen wurde als Ersatz von der Kreisjägerschaft Rotenburg die Möglichkeit eingeräumt, auf dem Schießstand am Ahlsdorfer Forst zu schießen.

Der Verein steht mit der Bundeswehr in Verhandlungen den stillgelegten Schießstand in der Kaserne zu mieten und dann in eigener Regie zu betreiben. Damit ginge im dreißigsten Jahr des Bestehens ein lang gehegter Wunschtraum in Erfüllung.

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